mancve logo
Sign up with your email address to be the first to know about new products, VIP offers, blog features & more.
[mc4wp_form id="4288"]

Kontroverses Gen-Technik-Startup Cambrian Genomics will Kunden Kreaturen schaffen lassen

Veröffentlicht am

Einmal Gott spielen. Diesen Wunsch hegen viele in sich, ob gleich diese sich ihrer Konsequenzen nicht bewusst sind oder die fahrlässig ignorieren. Wie so etwas ausgehen kann, konnte man bereits auf der großen Leinwand sehen: Jurassic Park u. a. Filme spielen genau auf diese Thematik an… mit keinem guten Ausgang für die Erschaffer. Cambrian Genomics ist ein in San Fracisco ansäßiges Start Up, welches euch für wenige Dollar die Möglichkeit bieten wird DNA-Code unter Zuhilfenahme von Lasern (DNA Laser Printing) beliebig zu verändern.

Der lukrative Nebenast Austen Heinz Unternehmens entstand nicht nur durch Innovationen und dem Hauptgeschäftsfeld, nämlich maßgeschneiderte DNA-Sequenzen an Pharmaunternehmen zu liefern, woraus Impfstoffe und ähnliches aber bald auch Farbwechselnde Pflanzen oder Tier-freies Fleisch hergestellt werden, sondern aufgrund der hohen Nachfrage. Peter Thiels Investmentgruppe FoundersFund hat dem innovativen Kleinunternehmen erst vor kurzem eine Finanzspritze in Höhe von 10 Millionen USD verpasst. Dafür investiert Cambrian selbst wieder in andere Projekte, von denen diese profitieren können. Beispielsweise wurde viel Geld in ein Kickstarts-Projekt gesteckt, welches modifizierte Pflanzen züchten möchte, die in der Dunkelheit leuchten – ich weiß schon wer den Auftrag des Drucks und der Extraktion samt Veränderung bestimmter Gensequenzen übernimmt.

Es ist unwirklich aber war längst schon abzusehen: Kommerz geht vor Ethik. Wer soll den gerade einmal 31 jährigen Geschäftsführer noch stoppen, wenn er Äußerungen wie folgende in Konferenzen von sich gibt: “I can’t believe that after 10 or 20 years people will not design their children digitally. We want to make totally new organisms that have never existed.”

Keine Frage ob, sondern wann jeder beliebige Bürger die Straße herunter geht und an einem Automaten, wo einst Kaugummis aus einem Glasbehälter gedreht werden konnten, sein eigenes Monster erschafft. Den ausführlichen Bericht (englisch) könnt ihr hier lesen.

1 Response

Kommentar verfassen