Bass, wir brauchen Bass: neuer Feuerlöscher arbeitet mit Schallwellen

Bass, wir brauchen Bass: neuer Feuerlöscher arbeitet mit Schallwellen

Wir Männer stehen in der Küche, doch was sollen wir eigentlich hier? Das bereits zu Grillkohle zerfallene Entrecôte brennt in der Pfanne lichterloh ab. Die heiße Pyroshow in der Wohnung beantwortet ganz schnell die anfänglich gestellte Frage. Seth Robertson und Viet Tran zeigen uns was man(n) nun machen kann – und darin hoffentlich mit mehr Erfolg: die beiden Studenten der Ingenieurskunst an der George Mason University haben nämlich einen Feuerlöscher entwickelt, der mittels tiefem Brummbass Feuer löscht. Crank up the bass!

600 $ haben die Masterstudenten aus privater Tasche ausgelegt um einen tragbaren All-In-One Soundgenerator, Verstärker, Stromquelle und Fokusröhre zu entwickeln. Erst letzten November haben die beiden ein vorläufiges Patent für die Grundidee ihres Senior Research-Projekts beantragt, was Ihnen ermöglicht die Entwicklung weiter voranzutreiben – immerhin sind bereits ein knappes Jahr und viele Trial and Error-Versuchsaufbaue erfolgt.

Jetzt sind Robertson und Tran allerdings nicht mehr nur daran Ihr eigentlich Ziel zu verfolgen den Studienabschluss zu erreichen, sondern können den Anwendungsbereich des neuartigen Feuerlöschers unter Hilfe verschiedener Organisationen wie auch der lokalen Feuerwehr erweitern. Grundsätzlich war das Gerät dazu gedacht Brände in der Küche oder sogar im Weltall schnell und effizient ohne größere Rückstände zu löschen, doch der ökologische Nutzen ist ebenfalls überall gefragt, schließlich werden keine giftigen Chemikalien mehr verwendet. Als nächstes wird daran getüftelt wie sich mit dem Feuerlöscher Gebäudebrände bekämpfen lassen.

Es sei auch gesagt, dass die Tieftöner zwar die Flamme ersticken, allerdings ist danach nötig den Brennstoff aus dem Weg zu schaffen oder zu kühlen.

Quelle: Washington Post

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