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Das Beste oder nichts: Mercedes-Benz Driving Events und Bridgestone – eine starke Partnerschaft

Das Beste oder nichts. Ist der Slogan meines Frozen Yoghurt-Ladens um die Ecke, aber auch gleichzeitig die gelebte Philosophie von Mercedes-Benz. Die Marke mit dem Stern ist endlich in der Gegenwart angekommen. State of the Art nennt man das, wenn die Telefontastatur in der Mittelkonsole endlich ausgedient hat. Dafür ist ein ansehnlicher Touchcontroller zum Navigieren nachgerückt, der schlankes, minimalistisches Design prägt, anders als es das dürftig anmutende Tablet mit Streichholzschachtel-breitem Rand vermuten lässt. Meine Kritik beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Interieur, denn die tadellosen Motoren allen voran das neue kompakte M 178 DE 40 AL Bi-Turbo V8-Triebwerk setzen Maßstäbe und erobern mein Herz wie ein Fegefeuer – direkt aus der Hölle. 700 Nm Drehmoment! Doch hier geht es gar nicht um das Review des Mercedes-AMG C63 S, sondern um die Mercedes-Benz Driving Events mit deren Partner Bridgestone.

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Seit nun mehr drei Jahren besteht die Kooperation der beiden Firmen, denn wenn du dem Motto „das Beste oder nichts“ folgst, ist es sehr wahrscheinlich, dass du dich in einem Fahrzeug mit einem oder mehrerer Kreise im Emblem wiederfindest. Gespräche mit den Führungskräften schlüsseln den Wettbewerb immer wieder auf: die drei Premiumbrands aus dem Automobilmarkt kommen aus Deutschland. Allesamt aus dem Süden. Da liegt auch die Reifenwahl nahe: Bridgestone, Dunlop, Michelin oder Pirelli wird die Schlappen bereitstellen. Keine Frage, der Kampf um als Erstausrüster ein bestimmtes Modell mit den Pneus zu versorgen ist hart. Deswegen gibt es auch eine Dynamik, die vor allem durch die ständige Weiterentwicklung der Compounds und Profile immer spannend bleibt. Die Schwaben und der japanische Reifenherstellen steigen nun also schon seit geraume Zeit in die Kiste, die Kinder, welche daraus entstehen heißen immer Potenza mit Vornamen wenn es um Sportwagenbereifung geht. Mit dem S001 schickt Bridgestone einen begnadeten UHP-Reifen in’s Rennen mit dem ich privat bereits seit Jahren auf meinem Z33 unterwegs bin. Für weniger Track-forcierte Fahrer steht da noch der altbekannte RE050A bei den Großhändlern im Regal – mein absoluter Preistipp, allen voran da Bridgestone langsam das Sortiment umkrempelt und fortan nur noch den Adrenalin RE002 neben dem S001 anbieten wird, der allerdings eher in der Kompaktklasse zu Hause ist.

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Wie Eingangs erwähnt geht es hier um die Fahrertrainings von Mercedes-Benz Driving Events, die wie auch die AMG-Driving Events, meiner Meinung nach ein wesentlich spannenderes und größeres Spektrum an Übungen mit den Fahrzeugen abdeckt als es bspw. die Fahrsicherheitszentren des ADAC anbieten können. Hier braucht ihr gar nicht den Babo zu spielen oder euer Ego raushängen lassen, das verfrachten sonst die Instruktoren – allesamt alte Hasen aus dem Motorsport – ganz schnell hinten im Kindersitz, denn neben den Grundübungen wie dem Elchtest, Slalomparcours, der Kreisbahn oder Rüttelplatte wird auch das kontrollierte Ausbrechen des Fahrzeugs und halten dieses Zustandes auf abgesteckten Strecken mit niedrigem Reibwert vermittelt. Je nach gebuchtem Paket kann hier aber auch das absolut präzise Fahren am Limit ohne ABS trainiert werden. Wer richtiges Motorsportfeeling erleben möchte, der muss nicht direkt das Mercedes-Benz SLS AMG GT3-Training buchen, es reicht nach dem Zusatz „Sektionstraining Rennstrecke“ oder „angeleitetes Fahren Rennstrecke“ zu suchen.

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Im Klartext: nicht ausgeschlafen, kein ausreichendes Frühstück und Dehydrierung bedeuten spätestens nach der Zuteilung „Instruiertes Fahren auf der Rennstrecke“ für den Beifahrer eine garantierte Magenentleerung ohne Vorwarnung, irgendwo zwischen T 5 – 7 ohne Auslaufzone oder rettender Boxengasse. Hier wird, wenn die Instruktoren euch als gut und/oder erfahren einschätzen, auf dem Track im Modus „Vollgas, Ideallinie und gib ihm“ gefahren. Die Mercedes-Benz Driving Events sind eine Mordsgaudi, die so auch im kontrolliertem Umfeld statt finden – nicht nur eine Erfahrung für Motorsportverrückte, sondern garantiert ein wesentlich besserer Weg die Grenze eines Fahrzeugs kennen zu lernen als auf Touristenfahren.

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Ich habe nun bereits viele Fahrertrainings miterlebt und kam bislang bei jedem mit einem Lächeln wieder daraus – völlig egal wie oft ihr eine Übung wiederholt, immerhin lernt man hier jedes mal auf’s neue etwas für’s Leben, doch kein Tag endete mit so einem breiten Grinsen wie mit den Sternsingern. Auf meinem Automotive-Blog Autophorie.de könnt ihr nachlesen welche Trainings ich euch persönlich empfehlen kann.

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Bilder: Dennis Thanh für MANCVE

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