Peugeot Fractal: Elektrocoupé für die Stadt trifft den Puls der Zeit

Peugeot Fractal: Elektrocoupé für die Stadt trifft den Puls der Zeit

Anders als die stinknormalen Peugeot-Modelle fesseln mich deren Conceptcars. Das Motorsport-Department mit ihren Entwürfen sowieso. Neuster Erfolgsgarant auf den internationalen Automobilmessen wird das äußerst scharf gezeichnete Electronic-Urban-Coupé Peugeot Fractal sein. Dieses leistet insgesamt 204 PS/150 kW an Systemleistung und sorgt mit einer 40 kW-Lithium-Ionen-Batterie für eine Reichweite bis zu 450 km. Endlich etwas brauchbares!

Eierkartons im Innenraum.

Clever und Reichweite-stützend ist hierbei z. B. die variable Bodenfreiheit, welche dank elektronischen Dämpfern von 11 cm für den Betrieb in der Stadt auf 7 cm heruntergelassen werden kann. Damit werden auf der Autobahn und Landstraße die aerodynamischen Eigenschaften verbessert. Ein weiteres sehr interessantes Merkmal ist das komplette Interieur, das in Zusammenarbeit mit dem Soundesigner Amon Tobin entworfen wurde. Auch wenn Peugeot in hohen Tönen das innovative i-Cockpit lobt, so ist es grundsätzlich keine Neuigkeit. Der Fokus auf das auditive Erlebnis an Bord, welches bereits mit einem Fahrzeugtypischen Dongle beim Öffnen des Fahrzeugs über die Smartwatch untermauert wird, hingegen schon. Die Akustik selbst sollte hervorragend sein. Ein Mantra bei der Entwicklung. Deshalb wundert mich die Idee von der Innenverkleidung im Eierkartondesign kaum. Recht genial und erfrischend  dürfte sich dieses Fahrzeug für audiophile anfühlen.

Das Cockpit des Peugeot Fractal strahlt dabei einen unwirklichen Minimalismus aus, der schönstens geordnet ist und den Fokus dank Head-Up-Display und vielen Touchoberflächen nicht auf unschöne Knöpfe und Drehregler legt. Bitte so bauen!

Foto: Tim Wallace/Peugeot

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