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Freie Auswahl beim neuen Volkswagen up! – À la carte war gestern

Er ist zurück und ganz der Alte, nur bringt er diesmal die Premiumklasse in das Kleinstwagensegment. Der Volkswagen up! polarisiert wie kein anderer. Seinen extrovertierten Charakter lebt er am Lago di Como aus, ganz ungeniert vor den Augen der vor Land geankerten Yachten.

Da erhebt sich selbst der Riva-Eigentümer um das sympathische Stadtauto mit den leuchtenden Farben zu inspizieren. Kann gut sein, dass er jedoch von den satten Basstönen und breiten Mitten des  300 Watt-Soundsystems der beats! Edition beim Sonnenbaden gestört wurde.

Volkswagen-up-profil-costa-azul

Entschuldigen muss sich der neue up! auf keinen Fall, denn obgleich er nur wenig an seinem Kleid geändert hat, überzeugt er gänzlich mit umfassenden Upgrades im Innenraum. Vor allem die beats-Ausführung hat es uns angetan, sauber verarbeitete Materialien, die allesamt die Konkurrenz mit schlichter Plastikoptik alt aussehen lässt. Es sieht nicht nur hochwertig aus, selbst die Haptik spielt mit. Candyoptik mit vielen Klarlackschichten (im beats sogar mattierte Aluminiumanmutung) und ein Farbspektakel dank spezieller Akzente in originaler Außenlackierung. Oben drauf gibt es sogar eine Klimaautomatik und das schicke Konzernlenkrad in 3-Speichenoptik. Liegt perfekt in der Hand.

Volkswagen-up-2016-Interieur

So kann über die Dockingstation (Volkswagen maps + more dock) auf der Mittelkonsole auch weiterhin mit beiden Händen am Lenkrad mit dem Smartphone gespielt werden. Ähnlich dem fortschrittlichen System wie im Renault twingo kann man sein Mobildevice nun auch mit dem up! koppeln und über eine spezielle App auf allerlei Fahrzeugdaten und -informationen zugreifen. Musiksteuerung, Streaming von Mediendateien und einfache Verknüpfungen zu Grundfunktionen sind zum kostenlos inbegriffenen Navigationssystem dank der cleveren Lösung nun mal der neue Standard auf dem Markt.

Ein von Dianadab (@dianadab) gepostetes Foto am

Frau muss nicht zwingend am Steuer sitzen, aber ehrlich gesagt, will sie dieses auch nicht mehr hergeben. Mit ausdrucksstarken Farben wie „habanero orange“, „honey yellow“ oder „costa azul“ und den verdammt heißen 17“ Mehrspeichenfelgen wird die Knutschkugel nun auch ernst genommen, als Stilikone in einer eigenen Liga. Die Front wirkt deutlich erwachsener durch die subtile Umrandung um das Kennzeichen, weiterhin aber sympathisch. Das Heck profitiert am meisten von der Modelpflege: endlich sportliche Elemente dank gesmokter Heckleuchten und der durchgehenden Heckscheibe. Die Stoßstange bekommt durch die Trapezebene einen ganz eigenen Touch. Wie kann man den kleinsten aus Wolfsburg nicht gern haben?

Volkswagen-up-Brunnen-Lago-di-Como

Die Motorpalette ist zwar nicht so reich wie die Auswahl des Gelatto am seit Generationen Familiengeführten Geschäfts gegenüber des kleinen Springbrunnen am Ortseingang, aber es dürfte für jeden etwas passendes dabei sein. Sequenzielles Automatikschaltgetriebe oder manuelles Schaltgetriebe ersetzten die Frage nach Hörnchen oder Becher. Zu den bekannten 60 und 75 PS Aggregaten gesellt sich der kultivierte 1.0 TSI mit 90 PS, welcher wunderbar zum Dreikäsehoch passt. Überraschend erwachsen – zum verlieben. Für die Ökos gibt es zudem auch den e-up! mit 82 PS sowie den erdgasbetriebenen eco up!.

volkswagen-up-2016-honey-yellow-heck

VW up! das bist vor allem du! Insgesamt kann man dem Fahrzeug 13 verschiedene Anstriche verpassen, dazu stehen noch mal drei Dachfarben zur Auswahl. Wem das noch immer zu unpersönlich ist, der darf den Cityflitzer gerne noch mit Folien bekleben lassen, die ebenso wie die zehn verschiedenen Dashpad-Designs dem kleinen Wolfsburger gänzlich die persönliche Note verleihen. Individualisierungsmöglichkeiten kennt man von MINI und auch der smart BRABUS trumpft hiermit auf – es wird der entscheidende Faktor beim Fahrzeugkauf sein – völlig egal um welche Fahrzeugklasse es hierbei geht.

Weitere Meinungen der Kollegen könnt ihr hier lesen bzw. sehen:

So individuell wie der Volkswagen up! sich konfigurieren lässt, gestaltete sich auch die Anreise für Diana. Für sie war es die erste Fahrveranstaltung, gleichzeitig aber auch der erste Morgen am Düsseldorfer Flughafen, an dem einfach wie nach Murphy’s Law alles schief gehen musste. Aber lest selbst:

1:44 Uhr

Alles gepackt, auf meiner gedanklichen Pack-und-to-do-Liste überall die Häkchen gesetzt, den Grad meiner durch die Vorfreude verursachten Nervosität versucht auf ein niedrigeres Level zu bringen, um gleich schlafen zu können. Eingecheckt hab ich auch. Alles ist vorbereitet. Hoffentlich. So, dann kann ich jetzt endlich schlafen. Immerhin klingelt der Wecker morgen früh schon um 4:12 Uhr. Ich mag keine üblichen Wecker-Uhrzeiten. Genauso wenig wie ich die Schlummerfunktion mag. Wieso um alles in der Welt stellt man sich den Wecker nicht gleich auf die spätmöglichste Uhrzeit, sondern rechnet aus, auf wie viel Uhr man sich den Wecker stellen muss, um noch 6 mal die Schlummertaste betätigen zu können? Wo ist der Sinn? Danke vorab für eine nachvollziehbare Erklärung. Also, schnell noch ausrechnen, wie lange ich noch schlafen kann, wenn ich genau JETZT einschlafe (2:28h. Wow. Immerhin. Im Flieger kann ich ja noch bisschen schlafen.). Augen zu.

4:12 Uhr

Der Wecker klingelt. Ich schalte ihn aus und stehe direkt auf. Und wieder stelle ich die Existenz der Schlummertaste in Frage. Der Wecker klingelt, also stehe ich einfach direkt auf. Hellwach und topfit hüpfe ich zu meinem Laptop und mache erst einmal Musik an. Irgendwas zum laut mitsingen und rumtanzen. Weiter tanze ich in die Küche, um mein Lieblingsfrühstück in die Pfanne zu packen. Das ist nämlich das tolle an meinem Pancake-Rezept  – er brutzelt vor sich hin, während ich mich fertig mache. Nette Beilagen wie Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren muss ich mir heute leider sparen, denn das Frühstück muss in eine XXS-Dose passen – schließlich brauche ich Platz in meiner Handtasche für Sonnenbrille und Proteinriegel.

5:24 Uhr

„Mal eben kurz nach Mailand.“ – Wie. Cool. Ist. Das? Los geht es nur mit meiner kleinen Handtasche, in der neben der üblichen Dinge wie dem Portemonnaie, Handy, Schlüssel, Handcreme, Gabel, Löffel, Kaugummis, Kugelschreiber, Lippenpflegestift  usw. heute auch noch mein Frühstück (in der  XXS-Dose), weitere Snacks wie Proteinriegel, ein Apfel und zum noch-wacher-werden ein Energydrink Platz finden müssen. Das Navi sagt mir, ich brauche 12 Minuten zum Flughafen. „Pah. Herausforderung angenommen. Ich schaffe es in 9.“ Los geht’s.

5:34 Uhr

Na schön. Ich habe 10 Minuten gebraucht, aber B*tch please – 12 Minuten? Denkt mein Auto etwa, ich fahre regelkonform? :‘D Und jetzt kommt die Frage aller Fragen: Wie kann es an einem Mittwochmorgen zu einem DERART UNFASSBAR LANGEN Stau am Flughafen kommen? Das vor den Haupteingängen der Flughäfen immer rund 46 Taxen sich versuchen auf 20 Stellplätzen für Taxen zu positionieren, ist ja nichts neues, aber der Stau befand sich auf der Seite der Einfahrten zu den Parkhäusern. Super.

5:51 Uhr

17 Minuten in dem Flughafen-Parkhaus-Stau und unzählige Nervenzusammenbrüche später habe ich mein Baby endlich geparkt, ein Foto des Bereichs und der Ebene in der ich parke gemacht (um es heute Abend noch zu finden) und RENNE LOS. In weniger als 1 Minute renne ich in das Flughafengebäude und eile zur Anzeigetafel. Die geplante Abflugzeit ist 6:30 Uhr und die andere Info lautet: Erwartet: 6:20 Uhr. Komisch. Was soll das bedeuten? Egal – weiter geht’s. Also laufe ich weiter zur Sicherheitskontrolle, wo mich die nächste böse Überraschung erwartet. Die Schlangen zu den nicht mehr als 5 geöffneten Countern der Sicherheitskontrolle (von gefühlt 20 oder mehr!) setzt sich zusammen aus etwa 300 Anzug tragenden Geschäftsleuten, die ich wahrscheinlich vor einigen Minuten erst noch im Parkhaus sehr unfreundlich beschimpft habe, sowie einigen wenigen Urlaubern, die gleich aus der Masse herausstechen: Ein Junggesellenabschied auf dem Weg nach Malle, ein paar vereinzelt herumirrende Backpacker und eine asiatische Familie, die das Vorurteil ihrer Kultur bestätigt, und alles Mögliche fotografiert. Ich wähle die Schlange zum „Nacktscanner“ vor dem alle immer so Angst haben. Es geht eben am schnellsten, und da es mittlerweile 6:02 Uhr ist, würde ich dann ganz gern schnellstmöglich auf der anderen Seite der Sicherheitskontrolle stehen. Während ich merke, dass ein Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle mich mit seinem Blick nicht loslässt, frage ich mich: A) ob ich so verdächtig aussehe und er versucht, zu ermitteln ob ich etwas strafbares vorhabe, B) er an Liebe auf den ersten Blick glaubt und gedanklich schon den Heiratsantrag plant oder C) auf das Ergebnisbild vom Nacktscanner wartet *hrhr*. Der Mann an dem Schalter, an dem ich gerade alle möglicherweise piependen und krach machenden Gegenstände und Accessoires von meinem Körper entferne, fragt mich nach Laptop und Flüssigkeiten, worauf ich nur augenrollend antworte: „Nein ich habe KEINEN Laptop dabei. Und auch KEINE Flüssigkeiten. Wo auch? Sehen Sie nicht, wie klein meine Tasche ist?“ – „Oh, die ist aber wirklich klein. Dann ist sicherlich alles im Koffer.“ – „Ich verreise ohne Koffer.“ – „Sie sind eine FRAU!“ –„Ja und? Ich kann auch platzsparend und effizient packen.“ Ich sage Euch: Diesen Blick hättet ihr sehen müssen.

6:13 Uhr

Auf mein Nacktscannerbild wartend blicke ich nochmals kurz zu dem mich beobachtenden Typen von der Sicherheitskontrolle rüber. Jap. Er glotzt immer noch. Ok, gleich einfach unauffällig dran vorbeirennen. Nacktscannerbild gecheckt, gutes Bild. Jetzt warte ich auf meinen kleinen Container mit Handtasche, Cardigan und Handy, um meinen Sprint zum Gate fortzuführen. Also wie war das nochmal mit dem „unauffällig dran vorbei“? Natürlich hat er so provokant geguckt, dass ich mir nicht entgehen lassen konnte (und wollte!), zurück zu gucken. Seinen Spruch zu seinem Kollegen (so laut, dass ich es natürlich hören musste) hätte er sich jedoch sparen können. Weiter geht’s – ich renne Richtung Gate.

6:17 Uhr

Ich komme am Gate an, wo drei durchaus freundliche, überdurchschnittlich nette, im Beschwerdemanagement geschulte, aber irgendwie doch eiskalte, seelenlose Damen stehen, die mich zuerst fragen ob ich denn nach München möchte und mir dann leider mitteilen müssen, dass das Gate leider bereits zu ist und ich leider zu spät bin und dass der Flieger leider schon rollt und dass sie leider nichts mehr machen können. Leider. Aber hey, es tut ihnen Leid! Sagen sie. „Na wunderbar! Wenn es Ihnen Leid tut, dann ist das ja überhaupt nicht schlimm!“

Mir kommen die Tränen. Ich drücke richtig auf die Tränendrüse in der Hoffnung, dass eine der durchaus freundlichen, überdurchschnittlich netten Damen dann vielleicht doch noch etwas tun kann. Dem war nicht so. Für gewöhnlich klappt der Trick mit der Tränendrüse. Schade. Schade, dass mir um 6:17 Uhr gesagt wird, dass der Flug, zu dem die Information auf den Anzeigetafeln lautete „Erwartet: 6:20“ mich jetzt LEIDER nicht mehr mitnehmen kann. Und dann sind die auch noch so frech, mir folgendes zu sagen: „Frau Dab, wir haben sie SO OFT ausgerufen!“ – „Ach echt? Ich bin seit kurz vor 6 Am Flughafen und habe davon in der Sicherheitskontrolle nichts gehört.“ – „Ach so, ja das tut mir Leid.“ …Meinen Anschlussflug von München nach Mailand kann ich also auch vergessen.

6:30 Uhr

Ich habe mich gefangen und laufe zum Info-Schalter. Noch so ein durchaus freundlicher, überdurchschnittlich netter Mitarbeiter begrüßt mich und nach langer Diskussion kommen wir zu dem Entschluss, dass er mir LEIDER nicht helfen kann. Dieses dämliche Wort sollte man aus seinem Wortschatz entfernen. Es drückt alles andere aus, bloß nicht, dass es der Person Leid tut. Also rufe ich unter der Nummer an, die in den Unterlagen von VW für Rückfragen angegeben war. Darf ich auch anrufen, wenn ich einfach nur verzweifelt bin? In der Zwischenzeit habe ich in Erfahrung gebracht, dass es einen Direktflug nach Mailand gibt, um 10:35 Uhr und ich wäre gegen 11:30 Uhr vor Ort. Das wäre ein Traum. Die Dame unter besagter Nummer war WIRKLICH freundlich und überdurchschnittlich nett. Ich tat ihr WIRKLICH leid und sie musste mir mitteilen, dass sie erst um 8:00 Uhr in Erfahrung bringen kann, ob sie den Direktflug noch buchen kann, weil erst dann jemand im Resiebüro sitzt und Auskunft darüber geben kann, ob überhaupt noch Plätze verfügbar sind.

6:53 Uhr

Wir legen auf, und verbleiben, dass sie sich meldet sobald sie beim Reisebüro jemanden erreicht hat. Na toll. Das kann ich ja besonders gut. Warten. Wie soll ich jetzt mindestens 1:07h mit dieser Ungewissheit überleben? Was, wenn ich für nichts warte? Was, wenn der Flug nicht gebucht werden kann? Erstmal Mama anrufen. Die hat mir nämlich schon um 5:40 Uhr per Whatsapp eine angenehme Reise gewünscht. Maaaaamaaaaaaaa….! 🙁

8:03 Uhr

Es ist möglich. Der Flug wird gebucht und ich bekomme innerhalb der nächsten Minuten eine Mail mit allen weiteren Informationen. Wie ich jetzt die Zeit bis 10:05 Uhr (da beginnt nämlich das Boarding, und diesmal bin ich die Allererste in der Schlange!) überbrücken soll, ist nun die nächste Frage. Wie man seine Wartezeit am sinnvollsten überbrücken kann, konnte ich hier besonders gut üben. Was neben Nägel lackieren, Leute beobachten (und Leute dabei erwischen, wie sie mich beobachten), und als Verkäufer einem anderen Verkäufer das Verkaufsgespräch durcheinanderbringen sonst noch so als Lückenfüller geeignet ist, erfahrt ihr dann demnächst… to be continued…

P.S.: Happy End: Ich hatte einen supergeilen Tag mit unzählig vielen tollen Impressionen und Erlebnissen und durfte eine Menge interessanter Menschen kennenlernen – VW? Perfekt geplantes Event in genialer Atmosphäre an einer grandiosen Location – so schnell gerät DER Tag für mich nicht in Vergessenheit *thumbs UP!*

Text: Diana/Stefan

Fotos: Volkswagen

Disclosure: Ich wurde von Volkswagen nach Mailand eingeladen. Reisekosten und Verpflegung wurden von Volkswagen übernommen. Dieser Text spiegelt meine persönliche Meinung wieder.

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