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City-Guide für junge Menschen: Der Reiseführer Kopenhagen

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Was Kopenhagen ausmacht erfahrt ihr in unserem „Reiseführer Kopenhagen“, der sich speziell an junge Menschen und Junggebliebene richtet, die Geschmack für Design, Handwerk und kulinarische  Leckerbissen haben. Mit dem VW Golf R VII sind wir mit 300 Pferden und ohrenbetäubendem Lärm in die dänische Hauptstadt hinein gebrettert und musste schnell feststellen, dass wir soviel Leistung gar nicht brauchen, schließlich ticken hier die Uhren viel langsamer. Das Wetter spielte auch noch mit – eine echte Seltenheit versicherte man uns. Doch genug der einleitenden Worte, es gibt vieles zu entdecken – natürlich alles mit dem R!

Reizvolles Kopenhagen

Musik Circus Kopenhagen Event Veranstaltungshalle

Kopenhagen ist eine Stadt, die förmlich mit euren Sinnen spielt. An jeder Ecke lauern neue Impressionen. Die Eindrücke vermischen sich genauso wie die verschiedenen Klänge im Stadtgebiet. Jeder Straßenzug unterscheidet sich farblich und architektonisch vom vorangegangenen – die Leute tun dies ebenfalls. Street Style-Inspirationen, wo das Augenmerk nur hinfällt. Dazu gesellen sich noch die Variationen an Gerüche, die auch den multikulturellen Backgrounds zu zuschreiben sind. Ein kulturelles Erlebnis, welches euch dank der Offenheit der Einheimischen und dem modernen Approach komplett vereinnahmt. Embrace it!

Rot sehen

Pistolstraede-Copenhagen-Kopenhagen

Nicht sprichwörtlich, denn Kopenhagen hat einen eigenen Roten Platz. Dieser befindet sich im multikulturellen Stadtteil Nørrebro, der eben nicht nur Spezialitäten (vor allem kulinarischer Natur) sondern auch Cafés, an denen man Hipster vermutet, bereithält. Alles Öko, alles Bio, alles super! Superkilen heißt übrigens der 30.000 qm große Park, der sich über 750 m in der Länge durch den kompletten Stadtteil zieht. Er gliedert sich durch die Farbgebung und Möglichkeiten zur Interaktion mit den Besuchern. Auf dem Roten Platz finden sich z. B. innovative Fitnessgeräte, Schaukeln, ein Spielplatz, eine Halfpipe und sogar ein Boxring um den sportlichen Charakter herauszustellen. Der Schwarzmarkt hingegen ist ein klassischer Platz mit Springbrunnen, BBQ-Grillflächen und Palmen. Den größten Part bildet hingegen der grüne Park, der, wie der Name schon sagt, einen typischen Park darstellt: Hügellandschaft, Bäumen und Pflanzen, welche zum Picknicken und Spazieren einladen.

Restday in Kopenhagen

Ohne Training geht bei uns schonmal gar nicht, aber ohne Restday auch nicht. Zumindest nicht im Urlaub oder Roadtrip. Konkret bedeutet das einen Abstecher in das Zentrum von Kopenhagen machen.

Tivoli Entrance Eingang Kopenhagen Kuppel Torbogen Details Beleuchtung

Der gigantische Tivoli-Platz ist ein Vergnügungspark inmitten Dänemarks Hauptstadt. Es gibt keine exklusivere Lage als jene gegenüber des Rathauses. Umwerfend schön, verzaubern die Attraktionen mit originalem Charme. Die Parkähnliche Atmosphäre zieht uns magisch an, doch hierfür muss ein eigener Tag eingeplant werden.

Rio Bravo Restaurant Kopenhagen Insider Steak Nacht Rote Ampel Licht Szene

Von hier aus geht es Richtung Norden zur Haupteinkaufsstraße, der Strøget, entlang der Stormgade, wo sich ein einmaliges Restaurant + Bar befindet „Rio Bravo“ (Vester Voldgade 86, 1552 København V) – ein echter Geheimtipp. Das dänische Nationalgericht Stegt flæsk gibt es hier für umgerechnet gerade einmal 19,00 €. Die Location unvergleichlich – man fühlt sich in den Wilden Westen versetzt. Auf Pferdesatteln prostet man sich an der Bar zu während man in den kleinen Nischen an den Fenstern Platz nehmen kann um deftige Kost zu bestellen.

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Gammeltorv ist das nächste Highlight. Der imposante, vergoldete Springbrunnen „Caritasbrønden“ auf dem ältesten Marktplatz der Stadt bildet den Beginn der Strøget, der gigantisch breiten Einkaufsstraße, welche links und rechts voller Restaurants, Juwelieren, Konditoreien, Cafés und Läden gesäumt ist. Wer hier nicht fündig wird, der sollte eventuell einen Blick in den nördlichen Teil hinter der Einkaufsstraße riskieren, welcher als Hotspot für herausragendes Handwerk und Premiumdesign gilt. Vor allem der Shop „Storm – design art fashion“ (Store Regnegade 1, 1110 København) ist gleichermaßen für Individualisten wie auch Designverrückte die Adresse schlecht hin. MOSHINO-Klamotten reihen sich hier neben Büchern über Warhol oder den Skulpturen von KAWS. Hot!

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Noch immer nichts gefunden? Spätestens im Sneakerhimmel, dem „Rezet Store“ (Rådhusstræde 7, 1466 København K), wo immer die neusten Kollektionen erhältlich sind, könnt ihr endlich mal mit Kronen, nicht Kronkorken um euch werfen. Wenige Meter entfernt befindet sich das Restaurant & Café Katz, welches wir euch hier ausführlich vorstellen.

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Zu guter Letzt schaut euch bitte den Rathausplatz an, denn dieses Gebäude ist unfassbar gigantisch. Fast schon lächerlich diese Proportionen. Im Sommer unbedingt einen Gang um das Gebäude in Kauf nehmen, denn der üppige Garten davor ist penibel gepflegt und bringt den Sommer mit exotischen Pflanzen und Blumen direkt in die Stadt!

Weitere Hotspots für das Nachtleben sind der alte Fischmarkt „Kødbyen“, in dessen ehemaligen Hallen und Verkaufsständen nun Restaurant, Bars und Nachtclubs beherbergt sind. Hier ist immer was los! Das beste Steak der Stadt gibt es bei MASH (Bredgade 20, 1260 København K). Aufgepasst, die breiteste Auswahl an Gerichten findet ihr im Papirøen (Trangravsvej 8, 1436 København), einem ehemaligen Marktplatz, der aufwendig modernisiert wurde und nun einen riesigen Foodcourt in seiner Halle beheimatet, welcher euch die Crème de la Crème des Streetfoods beschert!

Rauskicken

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Selbst wenn Deutschland die Euphorie für die FIFA EM vom Arzt hätte verschrieben bekommen, so ein Stimmungstief gab es noch bei keiner Europameisterschaft. Ob das in Dänemark auch so ist? Weit gefehlt! Zwar konnte sich das Land nicht qualifizieren, allerdings feiert man die Erfolge der Nachbarn genauso ausgelassen als seien es die eigenen. Wir beschließen uns den Krimi Deutschland vs. Italien direkt in der Carlsberg Brauerei und deren Jacobsen Bar – wo auch sonst?! – mit Einheimischen zu schauen. Neben den dänischen Stimmen sind vor allem Spanisch, Italienisch und Deutsch als zweite Amtssprache an diesem Tag zulässig – ein bunter Mix aus begeisterten Fans, die entweder ihr Team siegen wollen sehen oder einfach nur guten Fußball schauen möchten.

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Deutschland gewinnt nach Verlängerung im Elfmeterschießen mit 6:5. Doch der echte Siegertyp steht draußen vor der Bar, den scheinbar alle um uns herum durch die Fenster auch im Auge haben. Gefeiert wird später in der traumhaften Koloniehäusersiedlung, welche vor allem an Mitarbeiter des Werks vermietet werden. Eine Oase der Ruhe, gemeinschaftlicher Zusammenhalt und kleine, idyllische Straßen, in die man sich im Sommer einfach nur verlieben kann. Skøl!

Rücksichtslos

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Jeder Mensch in Dänemark scheint offen und freundlich zu sein, vor allem zu Gästen, doch es gibt eine Art Mensch, denen man nicht den Tod wünscht, die ihn aber selbst womöglich herbeiführen: Fahrradfahrer. Radfahrer in Kopenhagen sind schlimmer, rücksichtsloser und in der Überzahl im direkten Vergleich zu Amsterdam. Hach, Holland ist ein Witz dagegen! In Dänemark stehen nur nicht so viele Räder herum, weil sie die ganze Zeit in Benutzung sind. Wenn die LED-Lichtshow in Seitenspiegeln losgeht, ist das kein Grund Party zu machen, sondern der Tote-Winkelwarner, der euch über die potenzielle Nahtoderfahrung des Radfahrers rechts von euch hinweist. Guckt jedes Mal beim Abbiegen bitte drei mal drei mal drei. Links, rechts, links. Dreimal. Ok? Gut!

Ratsam

Diana MANCVE Rathaus Kopenhagen Blick riskieren

Der Eingangs erwähnte teure Kaffee ist den penibel überwachten (Privat)-Parkplätzen geschuldet. In Dänemark sind auf jedem Gelände und jeder Parkbucht Hinweisschilder angebracht – manchmal muss man sie eben nur finden, weil sie entsprechend klein oder kaum einsichtbar platziert sind. Das dient alles dem Staat die Kassen zu füllen. Besonders gründlich sind da private Parkunternehmen wie EUROPARK, die unter anderem die Parkplätze von Supermärkten patrouillieren. „1 time“ bedeutet „eine Stunde parken ist erlaubt“. Und jetzt kommt der Clou – aber nur wenn auch eine Parkuhr eingestellt wurde. Die deutsche Parkuhr wird hier seelenruhig ignoriert – zeigt zwar auch die Zeit an, aber irgendwie finden die Skandinavier das Layout doof. Man muss doch bitte eine offiziell anerkannte dänische Parkuhr, eine Art innenklebender Sticker mit aufgedrucktem Zeitrad und Pappzeigern an der Windschutzscheibe anbringen und dort die Zeit einstellen. Wer das missachtet darf sich mit satten Knöllchen über 80 € freuen, die leider dank des durchgewunkenen Rahmenbeschlusses der EU auch länderübergreifend eingetrieben werden können. Also besser zahlen, bevor ihr Post von einem deutschen Inkassounternehmen bekommt oder noch schlimmer der Gerichtsvollzieher auf der Matte steht, denn dann wird es richtig teuer!

Inmitten der Stadt günstig parken ist fast unmöglich, da die einzelnen Viertel nach Parksektoren gegliedert sind: näher am Zentrum = teurer. Eine Ausnahme stellen die weniegn Parkbuchten des des Busbahnhofs vor dem Tivoli-Platz dar, wo wir für unfassbar günstige 1,50 €/h parken konnten und in nur acht Minuten Fußweg die Strøget erreicht haben.

Einige Meter zu Fuß bewältigen sind eben auch der Unterschied ob man sich ein Drei-Gänge-Menü leisten kann oder doch nur eine Hauptspeise ohne Getränke. Der Kaffee kostet beispielsweise direkt auf der Haupteinkaufsstraße 7 €. Lediglich 50 Meter weiter entfernt nur noch die Hälfte. Check unbedingt die parallel verlaufenden Straßen zu den Hauptstraßen aus um echte Schnäppchenpreise zu erzielen, da die Speisekarten ohnehin fast identisch sind, genauso wie die Qualität!

Weitere Impressionen aus Kopenhagen findet ihr auf unserer Facebook-Seitehttps://www.facebook.com/media/set/?set=a.594272490753147.1073741830.352132104967188&type=1&l=2fdc262c27

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