Handy raus, machst du Foto, tue ich Facebook. Das passiert mittlerweile knapp 3.000x pro Sekunde auf Facebook. Deswegen werden heute bereits innerhalb von 24 Stunden mehr Fotos gemacht als der weltweite gedruckte Bilderbestand umfasst. Doch ist der Bilderdruck damit ausgestorben? Ganz im Gegenteil – Bilder wecken Emotionen, vor allem wenn man sie in den Händen hält.

Eine Lösung kommt von Saal-Digital

Das Saal Digital Fotobuch ermöglicht es Laien ohne viel Aufwand hochwertige, schöne und bezahlbare Fotobücher in Eigenregie Zuhause zu erstellen und sich diese per Post zuschicken zu lassen. Das ganze ohne viel Know-How. Die kostenlos zum Download zur Verfügung gestellte Software ermöglicht es kinderleicht basierend auf dem Produktportfolio des Anbieter ein persönliches Fotoprodukt zusammen zu stellen und mit einem Klick zu bestellen.

Hat man die knapp 8 MB große Software heruntergeladen und installiert führt einen das System schnell und einfach an das Produkt ran. Über ein übersichtliches Menü gelangt man schnell zum Produkt, das man braucht. In meinem Fall das Fotobuch von Saal-Digital. Nachdem man sich für eine der 16 Umschlagvarianten entschieden hat – meine Wahl fiel auf das klassisch Matt – geht es zum Format. Bis A3 kann man bei Saal bestellen. Die Formate fallen etwas kleiner aus. Für das Innenleben kann man aus vier Varianten wählen, die preislich alle annähernd ähnlich sind. Für das aktuelle Produkt habe ich mich ebenfalls für mattes Fotopapier entschieden.

Mach es schön: im Layout

Jetzt spielt der Anbieter seine Stärken aus, denn egal ob Laie oder Profi, jedem wird eine passende Option angeboten. So hat man die Wahl zwischen drei Modi:

  • Do it yourself (frei gestalten wie man möchte)
  • Make it faster (Layoutvorlagen selbst befüllen)
  • Make it easier (Bilder auswählen, die Software macht den Rest)

Wer ganz auf die Software verzichten möchte kann auch auf vorgefertigte InDesign-Vorlagen zurückgreifen und am Ende die fertige .pdf -Datei hochladen. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt. Für die von mir genutzte Variante „Do it yourself“ sollte man für die über 90 Seiten gut 1-2 Stunden einplanen damit das Buch auch von der Story her ein schönes, geschlossenes Produkt bildet.

Ab zum Druck

Ist das Layout fertig, muss man nichts weiter machen als den Bestellprozess über die Software abzuschließen. Das Programm erstell das notwendige Dateiformat automatisch im Hintergrund und lädt alle Daten an die Saal Digital Fotobuch-Server hoch. Abhängig von der Geschwindigkeit eurer Internet-Leitung, der Formatgröße und Seitenzahl kann dies gerne bis zu 2 Stunden dauern. Also genügend Zeit einplanen.

Das fertige Saal Digital Fotobuch

Binnen 5-7 Werktagen liegt das Paket im Briefkasten. Die 90 Seiten Din A4 zu unserem Kalifornien-Roadtrip ergeben am Ende einen knapp 2 kg schweren und 6 cm dicken Brocken. Besonderes Merkmal ist die Layflat-Bindung, die unschöne Übergänge an der Falz nahezu verschwinden lässt – und das über die komplette Seitenzahl!

Farblich sowie von der Schärfe wirken die Bilder klasse. Die Software ermittelt anhand der Bildinformationen direkt ob das eingebundene Motiv von der Auflösung ausreichend ist. Für die meisten aktuellen Kameras sollte das kein Problem sein, lediglich bei Bildern mit dem Smartphone sollte man etwas vorsichtig mit der Vergrößerung sein. Auch kann es gerade bei dunklen Motiven zu Rauschen kommen.

Fazit

Ein sehr akzeptables Ergebnis, das man sich gerne ins Wohnzimmer legt/stellt, auch wenn die von mir gewählte Ausführung mit 82 € kein Schnäppchen ist. Demnächst werde ich zum HighEnd-Druck matt greifen, ein unterstrichenes Naturpapier, welches einen noch natürlicheren Look ermöglichen soll. Zudem erhoffe ich mir eine sauberere Darstellung der Texte – beim Bilderdruck sind diese etwas ausgefranst.