Vladimir Rys Formula 1 Photo Exhibition in Utrecht

Der Name Vladimir Rys wird euch sicherlich nichts sagen. Mir sagte er auch nichts. Hätte Marcel mich nicht gefragt, ob ich Lust habe mit ihm nach Utrecht zur gleichnamigen Fotogalerie Utrecht zu fahren, um mir eine Formel 1 Fotoausstellung anzuschauen, ich würde seinen Nachnamen, noch heute falsch schreiben. Eines kann ich euch sagen, der Name des Red Bull-Hausfotografen prägt sich schnell ein. Sehr schnell. Seine Arbeit entspricht keiner Norm. Sein akribisch genauer Stil ist sein Aushängeschild. Seine Kreativität zieht wortwörtlich alle Blicke auf ihn. Nachdem er mit seiner Ausstellung, die sich hauptsächlich um das nationale Motorsportalent Max Verstappen dreht, in Amsterdam großen Erfolg feierte, sind seine Werke noch eine Woche in Utrecht zu sehen.

Vladimir Rys: Photographer of the Year

Gebürtig kommt er aus Prag, Tschechien. Zuhause ist er aber in der ganzen Welt. Zuerst in Fußballstadien, seit 2005 auf den Formel 1-Rennstrecken auf dem ganzen Globus.  Bereits mit 22 Jahren wurde er zum „Photographer of the year 2000“ in seiner Heimat gekürt. Zehn Jahre später erhielt er abermals den selben Titel auch in Deutschland, seiner Wahlheimat, neben Griechenland. Daneben wurde er vom Red Bulletin Magazin zum „Formula One Photographer of the Year 2008“ ernannt; danach nahm in Red Bull kurze Zeit später unter Vertrag.

Große Popularität erlangt Rys durch sein präzises Handwerk und seinen Background aus der Analog-Fotografie. Dadurch, dass er eine perfekte technische Ausführung bei jedem Bild etabliert, reduziert er das gesamte Post-Processing auf ein Minimum. Seine Bilder wirken natürlich, sein Look ist clean und einmalig.

Motorsportfotografie als Kunstform

Sportfotografie ist für die meisten Menschen eine unemotionale Erfahrung. In den meisten Fällen wird lediglich durch einen richtig getimten Schnappschuss ein bestimmtes Ereignis dokumentiert. Vladimir Rys hingegen arbeitet speziell auf den richtigen Moment hin, komponiert schon im Vorhinein sein Bild im Kopf. Infolge sorgt das Ergebnis für offene Münder. Im besten Fall. Mindestens aber für Faszination. Faszination über den Sport, die Möglichkeiten Licht einzufangen und den Fotografen.

Für uns hatte die Ausstellung aber noch einen ganz anderen Reiz. Wir möchten Print erleben. Habt ihr schon einmal einen Druck in der Hand gehalten? Ihr entwickelt eine ganz andere Beziehung zum Thema. Betrachtet das Bild viel genauer und macht euch Gedanken zur Absicht des Fotografen. Somit haltet ihr ein fertiges Produkt in der Hand.

Mittwochs – Samstags 12:00 – 18:00
Sonntags 13:00 – 18:00
Montags und Dienstags geschlossen

Oudegracht 334
3511 PM Utrecht, Niederlande

Erinnerungen in höchster Qualität – Saal Digital Fotobuch im Test

Handy raus, machst du Foto, tue ich Facebook. Das passiert mittlerweile knapp 3.000x pro Sekunde auf Facebook. Deswegen werden heute bereits innerhalb von 24 Stunden mehr Fotos gemacht als der weltweite gedruckte Bilderbestand umfasst. Doch ist der Bilderdruck damit ausgestorben? Ganz im Gegenteil – Bilder wecken Emotionen, vor allem wenn man sie in den Händen hält.

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SpaceX Falcon Heavy Testflug geglückt: Livestream aus dem Weltall

Es war ein voller Erfolg für Elon Musks Weltallraumfahrtunternehmen SpaceX. Die weltweit leistungsstärkste Rakete „Falcon Heavy“ hat ohne größere Komplikationen einen roten Tesla Roadster in das Weltall befördert. „SpaceX Falcon Heavy Testflug geglückt: Livestream aus dem Weltall“ weiterlesen

Audi RS3 Limousine: Mysticblau Perleffekt im Regen

Die Audi RS3 Limousine ist die Perversion einer medizinischen nicht notwendigen Testosteronbehandlung. Sie ist der feuchte Traum vieler Audi-Fans, welche bereits die Rückkehr einer Limousine in die Kompaktklasse mit übertriebener Speichelbildung und unzähligen Fahrzeugbestellungen bei den Händlern ausgiebig gefeiert haben. Der RS3 ist offen gesagt ein Nischenprodukt ohne Konkurrenz. Eines, das uns sehr gut gefällt.

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Mark Boyd surft vor der Küste Schottlands

Schottland ist bekannt für sein unberechenbares, nasses Wetter und eine harsche Briese. Nicht unbedingt die besten Bedingungen zum Surfen. Doch wenn man ganze Strände, was rede ich, Küstenabschnitte für sich selbst hat, sieht das vielleicht ganz anders aus. Mark Boyd ist professioneller Surfer. Er liebt seine Heimat. Er schätzt die riesigen Wellen. Für alles andere gibt es schließlich einen Neoprenanzug. Oder kurz gesagt: er ist Schotte!

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Viva Mexiko – Zwischen Tempeln, Leguanen und Traumstränden in Yucatan

Es ist Mitte August und der Jahresurlaub steht bevor, so zumindest der Plan. Denn wie auch die Jahre zuvor steht bisher nur eins fest, es soll ein Ziel werden, an dem wir noch nicht waren. Etliche Gläser Weißwein und Recherchen später steht die Location endlich fest. Ziel, die Yucatan Halbinsel im Süden Mexikos! Mittelamerika Roadtrip here we come!

6 Wochen später sitzen wir bereits im für uns wohl letzten Flieger, der zu diesem Zeitpunkt schon insolventen Fluggesellschaft AirBerlin. Fühlt sich etwas komisch an, wenn ein Teil deutscher Luftfahrtgeschichte zu Ende geht. Überraschenderweise war es jedoch einer der angenehmsten Flüge seit langem, ob es an der kompletten Sitzreihe für 4 Personen lag, die wir ergattern konnten? Mit einem letzten Blick auf die Uhr verlassen wir das sonnige aber nur 16° warme Düsseldorf in Richtung Cancun. Augen zu und träumen…

Der Yucatan Roadtrip

4 Blockbuster, 8.500km und 11 Stunden später befinden wir uns bereits im Landeanflug. Wir erhaschen einen ersten Blick durch das Kabinenfenster und sehen kristallklares Wasser sowie flaches Land bis an den Horizont. Berge? Gibt es hier nicht! Das einzige was in die Höhe ragt sind die Hotels in Cancun und die Maya Tempel inmitten der Wälder. Wir sind schon gespannt als uns der Shuttlebus von Europcar einsammelt und zum Fahrzeug bringt. Raus aus der Holzklasse rein in die Ledersitze, denn Mercedes-Benz stellt uns einen konfortablen GLA200 zur Verfügung, der uns 3 Wochen durch das Land begleitet. 20 km später – endlich angekommen im Hotel. Die Stadt selbst hat außer Bars nicht viel zu bieten. Der Sandstrand aber ist wundervoll breit und weiß. Am nächsten Tag mit einem kurzen Stop in Playa del Carmen direkt weiter nach Tulum.

Strände wie gemalt

120 km südlich liegt neben etlichen Zenoten auch die einzige Maya Ruine direkt am Meer. Die Karibik zeigt sich von der schönsten Seite – nicht zuletzt deswegen weil sich hier einer der atemberaubendsten Strände der Welt zu finden ist. Im Naturschutzgebiet von Sian Kaan gehört ein SUV nach dem Verlassen der Straßen zum Pflichtprogramm. Ein erster Härtetest für den GLA mit einer Bodenfreiheit von knapp 20 cm. Die 60 km lange Strecke nach Punta Allen die an Mangroven, Krokodilen bis hin in das kleine 800 Einwohner umfassende Fischerdorf führt, besticht durch unzählige Schlaglöcher und Bodenwellen. Erstaunlich gut befördert uns der Fronttiebler mit 170 PS durch die Wildnis. Trotzdem sind wir sichtlich froh auf ein ruhiges Boot zu steigen, um unserer Wirbelsäule etwas Entspannung zu gewähren. Vor dem Rückweg schaudert uns es aber jetzt schon.

Next Stop – Weltwunder

Das sonst flache Land ist größtenteils nur an den Küsten besiedelt. Somit können wir auf den nächsten 300 km bis nach Chicen Itza den Tempomat auf 120 km/h einstellen und in die endlose Ferne blicken. Die Straßen in Yucatan sind aufwendig ausgebaut. Bis auf Spinnen und Affen sieht man kaum noch Menschen in der Wildnis. Daher sollte man auch vor jedem längeren Trip neben genügend Wasser auch ausreichend Kraftstoff im Fahrzeug bei einem Yucatan Roadtrip zu haben. Vier Stunden später mitten Im Urwald thront sie dann endlich majestätisch aus dem Urwald hervor und blickt über die üppige Vegetation bis an den endlosen grünen Horizont. Chichén Itzá ist seit 1988 ein Weltkulturerbe und damit eines der neuen Weltwunder. Der Tempel strahlt eine gewisse Mystik aus, lässt erahnen wie die Ureinwohner Yucatan wohl gelebt haben. Wer seine Ruhe haben möchte, sollte früh anreisen, vor allem weil es ab Mittags unerträglich heiss wird. Auf dem Weg nach Merida passieren wir Izamal – die gelbe Stadt – die im Kern vollständig gelb ist und viel Einfluss der Spanier zeigt. Der von den Blessuren der letzten Touren gezeichnete GLA braucht unbedingt eine Dusche. Pedró erwies sich auch bei 37° Celcius als fröhlicher Einheimischer, der sichtlich gut gelaunt war ein solch seltenes Fahrzeug auf dem Hof begrüßen zu dürfen.

Auf ins Landesinnere

Neben kalten Getränken werden wir auch mit frisch gepflückten Limetten versorgt. Es fühlt sich an wie ein Stück Heimat. 9.000km entfernt am anderen Ende der Welt. Eine Stunde und etliche Gespräche später geht es mit einem Lächeln weiter nach Merida. Die erste und einzige Millionenstadt auf unserer Tour. Hier weht ein anderer Wind, auch was die Mentalität der Einheimischen angeht. Mit unserem Mercedes fällt man auf den hiesigen Straßen und teuren Hotels weniger auf als im platten Land. Wem Mexiko Stadt zu weit weg ist bekommt hier vielleicht einen ersten Eindruck vom Großstadtleben in Mexiko.

Ein Tag reicht uns jedoch aus. Genug Kilometer auf unserem Roadtrip abgespult; viele Abenteuer erlebt. Die letzten Tage der Tour verbringen wir auf Holbox am nordöstlichen Ende der Halbinsel. Keine Autos, keine Hotelbunker. Nur weißer Strand, Palmen und Flamingos. Genau richtig um in sich zu kehren und das erlebte Revue passieren zu lassen.

Zuguterletzt verschlägt es uns zurück nach Cancun, wo wir auf der 17 km² Hotelanlage direkt am Golf von Mexiko die letzten Tage des Sommers einfangen bevor es zurück nach Europa geht. 21 Tage haben wir in Mexiko verbracht. 2.000 km mit dem Auto zurück gelget. Gerne hätten wir noch viel mehr vom Land erkundet und Eindrücke festgehalten. Obwohl wir innerhalb dieser Zeit sehr viel Glück mit dem Wetter hatten, haben wir uns aufgrund von Erdbeben und Hurricanes für eine kürzere Route entschieden. Ein Grund mehr dieses wunderbare Land noch einmal zu bereisen.

Adios y hasta luego!

MIZU ONSEN SPA im Bachmair Weissach Hotel eröffnet

Der Tegernsee im Süden Deutschlands ist der perfekte Ort um sich eine Auszeit zu genehmigen. Wellness und Natur treffen hier aufeinander. Ein Konzept das funktioniert, aber die letzten Jahrzehnte nicht wirklich revolutioniert wurde. Korbinian Kohler bringt nun ein Stück japanische Kultur mit seinen Onsen-Bädern direkt an einen der schönsten Flecke Deutschlands. Sein Hotel Bachmair Weissach hat nach intensiver Planung das Mizu Onsen Spa eröffnet.

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3000 Kilometer. 5 Länder. Ein Audi SQ5 x Heimplanet Zelte Roadtrip

Die beste Kamera ist die, die ihr immer bei euch tragt. Könnt ihr das auch von eurem Auto sagen? Denn hier sollte man doch am besten das gleiche behaupten dürfen. Ich recke die Schlüssel im schicken Audi s-Design in die Luft, drücke auf den Button. Dynamische LED-Blinker bestätigen durch den gelben, durchlaufenden Lichtimpuls, dass der Audi SQ5 unser treuer Wegbegleiter sein soll. Da steh ich jetzt mitten in dieser atemberaubenden Landschaft in Valencia, die mit jedem Gebirgszug die Messlatte höher legt und denk mir: „Geil! Was zur Hölle soll ich bitte damit anfangen?!“

Innerlich geht der Satz in Gedanken weiter… „dekadent unterwegs. Motor relativ neutral. Sound passt, wenn er warm ist. Platz ist auch da. Aber was soll ich eigentlich mit dem Ding im Gelände?!“. Ich hab das hämische Lachen der Kollegen bis nach Guadalest Valley im Tal hallen gehört – 3000 km entfernt von unserer Heimat. Ein Roadtrip quer durch die anspruchsvolle Topografie von fünf Ländern. Mit einem Urban-SUV. Applaus.

Unmut hatten wir nicht, auch wenn ich dem SUV nicht allzu viel zugetraut hab. Doch wie heißt es schon im Basketball, don’t hate the game, hate the player. Die Hater dürfen nicht bekommen, was sie sich wünschen. Es ist nicht nur eine Herausforderung für den Ingolstädter, es ist eine Challenge für uns Warmduscher, die Regendusche und feuchtes Kamillen-Toilettenpapier gewohnt sind. Jetzt wanderte die Klorolle auf die Hutablage. Things got serious. „3000 Kilometer. 5 Länder. Ein Audi SQ5 x Heimplanet Zelte Roadtrip“ weiterlesen

Das Mini-SUV für alle: Audi Q2 customizing

Ein roter Audi Q2. Das, was da plötzlich und ganz unverhofft mit Ingolstädter Kennzeichen vor meiner Tür stand, war garantiert nicht mein Wunschfahrzeug, hatte zwar schon eher meine Wunschausstattung und aber schon gar nicht meine favorisierte Farbe. Ehrlich gesagt machte der Audi Q2 es mir schwer ihn gut zu finden. Auf dem Papier. Doch jetzt stand er auf dem Hof. Wollte und musste bewegt werden. „Das Mini-SUV für alle: Audi Q2 customizing“ weiterlesen

DTM 2017 Nürburgring: Mercedes-AMG dominiert. Nach 14 Rennen ist noch alles offen.

DTM 2017 Nürburgring. Turbulent wie immer, doch ein Hersteller setzte sich durch. Mercedes-AMG dominierte das gesamte Rennwochende die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft. Lucas Auer gewinnt das Regenrennen am Samstag, Robert Wickens holt seinen ersten Saisonsieg im 14. Rennen am Sonntag.

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